Erfolg & Einsatzbericht

Verluststelle im See richtig markieren: GPS, Uferpunkte & Tiefe

· Michael Koch · Tauchwelt

Wenn ein Gegenstand ins Wasser fällt, ist die wichtigste Sofortmaßnahme oft nicht die Suche selbst, sondern die Verluststelle im See richtig zu markieren. Ein Suchradius von zwei Metern ist etwas völlig anderes als ein Bereich von zwanzig Metern.

Taucher sucht mit Lampe den Seegrund ab

GPS-Position speichern

Wenn du ein Smartphone oder einen Kartenplotter zur Hand hast, speichere den Standort sofort. Auf einem Boot sollte zusätzlich notiert werden, wie sich das Boot nach dem Verlust bewegt hat.

Zwei oder mehr Uferpunkte merken

Peile markante Punkte in unterschiedlichen Richtungen an: Stegkante, Baum, Gebäude, Boje oder Schild. Zwei sich kreuzende Sichtlinien können später helfen, den Punkt wesentlich genauer zu rekonstruieren.

Foto oder Video machen

Ein Foto vom Standort in Richtung Ufer sowie vom Ufer zurück zum Verlustbereich ist oft hilfreicher als eine rein verbale Beschreibung. Markiere auf dem Bild, wo der Gegenstand ungefähr gefallen ist.

Tiefe und Distanz abschätzen

Notiere, ob du den Boden sehen konntest, ob der Gegenstand in Ufernähe oder vom Boot gefallen ist und welche Wassertiefe dort ungefähr vorhanden ist.

Nicht die Stelle verändern

Bei weichem Boden sollte unnötiges Waten oder Herumstochern vermieden werden. Dadurch kann Sediment aufgewirbelt oder der Gegenstand verschoben bzw. tiefer eingedrückt werden.

Wenn du eine Suchaktion anfragen möchtest, sende uns diese Informationen direkt über das Kontaktformular. Weitere Hinweise findest du unter Unterwasser-Suchaktionen.

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